Ablauf nach der Nasenkorrektur

Ablauf nach der Nasenkorrektur

Ablauf nach der Nasenkorrektur

Geschrieben von Hans Georg Weber Redaktion

Je nach Größe des Eingriffs trägt der Patient nach der Operation für etwa 1-2 Wochen eine Nasenschiene, darauffolgend oft einen Tapeverband.  Meist wird der Patient nach dem Eingriff für die folgenden 1-2 Tage im Krankenhaus behalten, um den Heilungsprozess zu überwachen. Die erste Nachkontrolle erfolgt am Folgetag der Operation.

An den unmittelbar folgenden Tagen nach der Nasenkorrektur können kleinere Schwellungen im Augenbereich auftreten. Kalte Kompressen reduzieren häufig die Schwellung sowie Blutergüsse. Doch kein Grund zur Sorge: Die meisten Patienten haben nach der Operation kaum oder keine Beschwerden. Zusätzlich zu der aufgesetzten Nasenschiene werden Tamponaden in die Nase eingeführt, die ungefähr zwei bis fünf Tage in der Nase verbleiben. In diesem kurzen Zeitraum kann der Patient nur durch den Mund atmen. 

Nach zwei bis drei Wochen sind die Schwellungen meist vollständig abgeklungen, sodass eine Wiederaufnahme der Arbeit erfolgen kann. Jedoch kann der gesamte Heilungsprozess mehrere Monate in Anspruch nehmen und sich sogar bis zu einem Jahr hinziehen.  Weitere Nachkontrollen werden nach Absprache mit dem Arzt festgelegt, z. B. sechs Wochen, drei Monaten und sechs Monaten nach der Nasenkorrektur.

Nach der OP sollten jegliche Anstrengungen unbedingt unterbunden werden, um ein Nachbluten der Wunde zu vermeiden. Bei leichten Nachblutungen wird empfohlen, den Kopf hoch zu legen oder die Nase mit kleinen Mullbinden leicht auszustopfen.

Daraufhin sind für die folgenden drei Monate intensive sportliche Tätigkeiten sowie starke Sonnenbestrahlung zu untersagen. Des Weiteren sollte der Patient nicht heiß baden sowie die Haarwäsche über den Kopf unterlassen, um etwaige Gefährdungen des Heilungsprozesses zu vermeiden. Die Wundheilung kann beschleunigt werden, indem Ruhe eingehalten wird. Es empfiehlt sich mit erhöhtem Kopfende zu schlafen.