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Entscheidung zur Nasenkorrektur

Jedes Jahr entscheiden sich tausende Menschen dafür, das Aussehen ihrer Nase durch eine Nasenkorrektur zu verändern. Viele Patienten sind unglücklich mit der Form der Nase mit der sie geboren wurden. Dabei spielen vor allem Ästhetik und Selbstwertgefühl eine ausschlaggebende Rolle für eine Operation.

Da die Nase den zentralen Blickfang des Gesichtes darstellt, ist es kaum verwunderlich, dass Personen mit auffälligen Nasenformen, eine operative Korrektur anstreben. Auch für Männer kommen chirurgische Eingriffe im Nasenbereich in den letzten Jahren häufiger in Frage, da die Ästhetik des Gesichts eine zunehmende Rolle einnimmt.

Kommt eine Nasenkorrektur für Sie in Frage?

Hauttyp, ethnische Herkunft und Alter sind wichtige Faktoren, die vor der Nasenkorrektur in Betracht gezogen werden müssen. Bevor die Nase verändert werden kann, muss sie ihr volles Wachstum erreicht haben, da sich das Gesicht im Zuge des Wachstumsschubes noch verändern kann. In der Regel ist dies etwa im Alter von fünfzehn oder sechzehn Jahren der Fall. Besonders gute Ergebnisse sind bei Patienten zwischen 18 und 40 Jahren zu erwarten, da in diesem Altersspektrum die Haut noch besonders elastisch ist, um sich der neuen Nasenform anzupassen. Jedoch sind auch Korrekturen der Nasenform bei Menschen jenseits der 40 üblich. Wenn wir älter werden, neigt die Nasenspitze zu sinken und sich zu verbreitern. Die Höcker auf der Nase vergrößern sich, welches nicht nur Einfluss auf das Aussehen nimmt, sondern auch die nasale Atmung beeinflussen kann.

Die Wahl des richtigen Chirurgen

Ob die Operation aus funktionellen oder kosmetischen Gründen gewünscht wird, die Wahl eines qualifizierten plastischen Chirurgen ist von größter Bedeutung. Vor einer möglichen Operation stellt der Chirurg dem Patienten bei einem Erstgespräch sein Know-how zur Verfügung. Dabei klärt er Sie über die Gefahren und Nebenwirkungen einer operativen Nasenkorrektur auf und bespricht mit Ihnen die Auswahl des richtigen Verfahrens sowie den Ablauf der Operation. Der Chirurg wird die interne und äußere Struktur Ihrer Nase untersuchen, um anschließend zu beurteilen, was Sie von einem operativen Eingriff erwarten können. Sie werden am ehesten mit den Ergebnissen der Nasenkorrektur zufrieden sein, wenn Sie eine realistische Vorstellung davon haben, was durch eine Operation möglich ist. Hier kann durch eine Simulation am Computer ein erster Eindruck eines möglichen Ergebnisses vermittelt werden.

Ablauf der Nasenkorrektur

Die Nasenkorrektur erfolgt in der Regel unter Vollnarkose, jedoch besteht auch die Möglichkeit einer örtlichen Betäubung oder Dämmerschlaf, je nach Komplexität des Eingriffs. Dieser dauert in der Regel um die ein bis zwei Stunden. Zu unterscheiden ist dabei zwischen der geschlossenen und offenen Technik.

Bei der geschlossenen Technik erfolgen die Schnitte nur im Inneren der Nase, währenddessen bei der offenen Technik durch einen Schnitt am Nasensteg die Knochen- und Knorpelstrukturen offengelegt werden. Dabei können durch künstliche Implantate oder Transplantate entfernte Knorpel oder Haut ersetzt werden.

Bei der Operation werden die Eingriffe an unauffälligen Stellen gesetzt, sodass nach der Heilung der Wunde keine Rückstände oder Narben der Operation zu erkennen sind. Nach dem Eingriff wird eine Schiene auf der Außenseite der Nase angebracht, um die neue Form während des Heilungsprozesses beizubehalten.

Ablauf nach der Nasenkorrektur

Je nach Größe des Eingriffs trägt der Patient nach der Operation für etwa 1-2 Wochen eine Nasenschiene, darauffolgend oft einen Tapeverband.  Meist wird der Patient nach dem Eingriff für die folgenden 1-2 Tage im Krankenhaus behalten, um den Heilungsprozess zu überwachen. Die erste Nachkontrolle erfolgt am Folgetag der Operation.

An den unmittelbar folgenden Tagen nach der Nasenkorrektur können kleinere Schwellungen im Augenbereich auftreten. Kalte Kompressen reduzieren häufig die Schwellung sowie Blutergüsse. Doch kein Grund zur Sorge: Die meisten Patienten haben nach der Operation kaum oder keine Beschwerden. Zusätzlich zu der aufgesetzten Nasenschiene werden Tamponaden in die Nase eingeführt, die ungefähr zwei bis fünf Tage in der Nase verbleiben. In diesem kurzen Zeitraum kann der Patient nur durch den Mund atmen. 

Nach zwei bis drei Wochen sind die Schwellungen meist vollständig abgeklungen, sodass eine Wiederaufnahme der Arbeit erfolgen kann. Jedoch kann der gesamte Heilungsprozess mehrere Monate in Anspruch nehmen und sich sogar bis zu einem Jahr hinziehen.  Weitere Nachkontrollen werden nach Absprache mit dem Arzt festgelegt, z. B. sechs Wochen, drei Monaten und sechs Monaten nach der Nasenkorrektur.

Nach der OP sollten jegliche Anstrengungen unbedingt unterbunden werden, um ein Nachbluten der Wunde zu vermeiden. Bei leichten Nachblutungen wird empfohlen, den Kopf hoch zu legen oder die Nase mit kleinen Mullbinden leicht auszustopfen.

Daraufhin sind für die folgenden drei Monate intensive sportliche Tätigkeiten sowie starke Sonnenbestrahlung zu untersagen. Des Weiteren sollte der Patient nicht heiß baden sowie die Haarwäsche über den Kopf unterlassen, um etwaige Gefährdungen des Heilungsprozesses zu vermeiden. Die Wundheilung kann beschleunigt werden, indem Ruhe eingehalten wird. Es empfiehlt sich mit erhöhtem Kopfende zu schlafen.